Sexueller Missbrauch liegt vor, wenn sexuelle Übergriffe bei Kindern bzw. Jugendlichen unter Ausnutzung eines Vertrauens- und/oder Abhängigkeitsverhältnisses stattfinden.
Sexueller Missbrauch ist immer auch Machtmissbrauch.
Dazu zählt nicht nur Geschlechtsverkehr und oraler/analer Sex, sondern auch die Absicht, sich sexuell zu stimulieren, d.h. Kinder nackt betrachten, Kindern sexuelle Geschichten erzählen, Genitalien des Kindes oder des Erwachsenen berühren (lassen), sich in Gegenwart des Kindes selbst befriedigen und vieles mehr.

Sexueller Missbrauch ist kein einmaliges Erlebnis.
Meist werden Mädchen und Jungen über viele Jahre hinweg missbraucht, wobei sich der Grad der Gewalttätigkeit und die Intensität der sexuellen Übergriffe steigern.

Ein weiteres wesentliches Merkmal des sexuellen Missbrauchs ist der Zwang zur Geheimhaltung.
Kinder tragen niemals die Verantwortung für einen sexuellen Übergriff, sie liegt immer und ausschließlich beim Erwachsenen.

Untersuchungen gehen davon aus, dass jedes 3. Mädchen und jeder 7. Junge sexuell missbraucht wird.
Die Täter sind zu überwiegend Männer, und zwar aller sozialen Schichten, aller Altersstufen und aller Nationalitäten. In 75 % der Fälle kommen die Täter(innen) aus dem sozialen Nahbereich des Opfers.


Sprechzeiten
Nach Terminabsprache
Donnerstag
(nicht in den Ferien)
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im Beratungszimmer
des PARITÄTISCHEN
Wohlfahrtverbandes
Paradiesbenden 24
Fax 0 24 21 - 48 92 12



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Montag
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Verein gegen den
sexuellen Missbrauch
an Mädchen und Jungen

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