1. Selbsthilfegruppe für Frauen nach sexuellem Missbrauch

Das Schweigen brechen. Selbsthilfegruppe für Frauen nach sexuellem Missbrauch.

Sexuelle Gewalt ist in unserer Gesellschaft nach wie vor sehr verbreitet. Die Dunkelziffer ist dabei sehr hoch, da viele Betroffene aus Angst oder Scham über das Geschehene schweigen.
Fachleute schätzen, dass jedes dritte bis vierte Mädchen in ihrer Kindheit oder Jugend die unfassbare Erfahrung eines sexuellen Missbrauchs gemacht haben.
Ohnmacht, Selbstzweifel, Misstrauen – um nur einige Folgeerscheinungen zu nennen – begleiten die Betroffenen oft jahrelang.
Neben therapeutischer Hilfe gibt es die Möglichkeit, sich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen.
Die Selbsthilfegruppe von und für Frauen, die eine sexuelle Missbrauchserfahrung haben, bietet Betroffenen die Möglichkeit des Zuhörens, wie andere Frauen ihren Lebensweg gestaltet haben, des Austausches mit ähnlich Betroffenen in einem geschützten Rahmen (Schweigepflicht), des Erkennens, dass frau mit ihren Erfahrungen nicht alleine ist. Dies kann ein Schritt auf dem Weg der Bewältigung sein.
Die Gruppe trifft sich jeden zweiten Donnerstag im Monat von 19.00 - 20.30 Uhr und ist offen für neue Frauen.
 
Termin:
Ort:



Kontakt:
    14-tägig, donnerstags 19.00-20.30 Uhr im
Selbsthilfezentrum
Paritätischer Wohlfahrtsverband
Paradiesbenden 24
52349 Düren
02421/48 92 11
 

2. Selbsthilfegruppe für Männer, deren Frauen von sexuellem Missbrauch betroffen waren und für von sexuellem Missbrauch betroffene Männer

Die Männergruppe traf sich nach Absprache regelmäßig zum Austausch. Ort und Zeitpunkt wurden jeweils bei den Treffen vereinbart.

Derzeit sind keine Treffen mehr geplant. Sollten sich aber Männer finden, die die Gruppe wieder aufleben lassen wollen, dann mögen sich diese doch an die Selbsthilfekontaktstelle 02421 - 48 92 11 wenden.  

3. Selbsthilfegruppe für Mütter

Die Müttergruppe, Mütter von Kindern mit sexuellen Gewalterfahrungen, trifft sich jeden dritten Donnerstag im Monat von 18.30 bis 20.00 Uhr in den Räumen des Paritätischen.
Die Gruppe gründete sich 2006 mit Unterstützung des Vereins basta! und dem Selbsthilfezentrum des Paritätischen, weil die Umwelt vor allem von den Müttern der betroffenen Kinder trotz der schwierigen Situation weit reichende Entscheidungen verlangt: die Mütter sollen neben ihrer eigenen Betroffenheit das Kind vor dem Täter/der Täterin schützen, die Familie erhalten, mit den manchmal Jahre andauernden psychischen und physischen Folgeerkrankungen des Kindes umgehen, dem Opfer bei der Aufarbeitung helfen.
Die extreme Belastungssituation, geprägt von Selbstzweifeln und dem Umgang mit dem Vertrauensbruch des Täters auch der Mutter gegenüber kann Jahre andauern.
Nicht selten wird der Mutter eine Mitschuld vorgeworfen oder dass sie nichts bemerkt – sogar zugeschaut hätte.

In einer Selbsthilfegruppe kann es hilfreich für Mütter sein, zu erfahren, wie andere diese Krise bewältigt haben. Hier wollen sich die Mütter stärken.
Selbsthilfegruppen-Mitglieder
- wollen ihre Probleme selbst in den Griff bekommen
- handeln in eigener Sache
- möchten vorrangig sich selbst helfen, nicht anderen
- sind von einem gemeinsamen Problem betroffen
- tauschen Erfahrungen und Erkenntnisse aus
- vermitteln Wissen und Wir-Gefühl
- gehen neue Wege, um die Lebenssituation zu verbessern
- unterstützen sich gegenseitig
- treffen sich regelmäßig
- sind alle gleichberechtigt
- sprechen nicht außerhalb der Gruppe über Mitglieder

Wer von seinem Leid spricht, tröstet sich bereits (Albert Camus)

Kontakt: 015 15 25 71 690


Sprechzeiten
Jeden Donnerstag
(nicht in den Ferien)
16.00 - 18.00 Uhr

Im Selbsthilfezentrum
des PARITÄTISCHEN
Wohlfahrtverbandes
Paradiesbenden 24
Tel. 0 24 21 - 48 92 16


Montag
09.30 Uhr - 15.30 Uhr
Freitag
08.30 Uhr - 10.30 Uhr
Tel. 0 15 15 25 71 690
Unterstützen Sie basta!
basta! e.V.
Verein gegen den
sexuellen Missbrauch
an Mädchen und Jungen

Spendenkonto
Sparkasse Düren
BLZ: 395 501 10
Kto.Nr.: 667 493

Mitglied werden Mitglied werden