Das zurückliegende Jahr hat deutlich gemacht, wie notwendig die Arbeit des Vereins basta! e.V. weiterhin ist. Zuerst gerieten die Vorkommnisse in der Odenwaldschule in die Schlagzeilen, später die Übergriffe katholischer Priester und die Vertuschungsmechanismen der katholischen Kirche.
Einerseits erschüttert die große Zahl der Missbrauchsopfer, die die Folgen der Übergriffe oft über Jahre alleine und ohne Unterstützung bewältigen mussten, andererseits ist es der Arbeit vieler Organisationen wie auch unseres Vereins, zu verdanken, dass Menschen den Mut fassen, Missstände aufzudecken und über erlebtes Leid zu berichten. Das Echo in den Medien unterstützt diese Mutigen, dass ihr Schritt in die Öffentlichkeit Widerhall findet und eine große Anteilnahme entsteht.
Durch diese große Präsenz in den Medien wird die Aufmerksamkeit gestärkt, vor Missständen nicht die Augen zu verschließen, sondern aktiv geeignete Schritte einzuleiten, wenn ein Verdacht vorliegt. Hierzu bot der Verein mehrere Halbtags- und Ganztagsfortbildungen mit zukünftigen MultiplikatorInnen an (ErzieherInnen, SozialpädagogInnen und BerufspraktikantInnen
für Heilerziehungspflege).
Ein Schwerpunkt des Vereins waren auch im Jahr 2010 die Präventionskurse, die in Zusammenarbeit mit den Kriminalkommissariat Vorbeugung Düren durchgeführt wurden. Hauptsächlich wurden diese Kurse in Kindertagesstätten und Grundschulen angefragt. Einzelne Angebote gab es für weiterführende Schulen.
Sehr interessant war das Angebot eines Selbstsicherheitstrainings für Menschen mit Handicap.
Es ist uns als Verein sehr wichtig, Kinder möglichst frühzeitig auf Gefahren aufmerksam zu machen und mit ihnen Handlungsmöglichkeiten einzuüben. Ebenso wichtig ist die Elterninformation, die bei 15 Veranstaltungen im Zentrum stand. Auch hier sind vor allem Elternabende in Kindergärten angefragt.
Ein Projekt, das im Jahr 2010 nach langem Verlauf zu einem tragfähigem Ergebnis geführt werden konnte, ist das zur „Anonymen Spurensicherung nach einer Sexualstraftat“. Die konkreten Wirkungen dieses Projektes werden erst in den nächsten Jahren sichtbar werden.
Wir hoffen, Ihnen mit diesem Jahresbericht eine gute Übersicht über die Aktivitäten des Vereins vermitteln zu können und bedanken uns für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung bei der Umsetzung unserer Ziele.

Die Vorstands- und Beiratsmitglieder:
Sigrid Bergsch, Mechtild Bölting, Hildegard Darius, Jessika Esser, Agnes Gaitzsch, Gilla Knorr, Irene Lüttgen, Charly Krämer, Inge Schulz - Simon



Sprechzeiten
Nach Terminabsprache
Donnerstag
(nicht in den Ferien)
16.00 - 18.00 Uhr

im Beratungszimmer
des PARITÄTISCHEN
Wohlfahrtverbandes
Paradiesbenden 24
Fax 0 24 21 - 48 92 12



015 15 25 71 690
Montag
09.30 Uhr - 15.30 Uhr
Freitag
09.30 Uhr - 10.30 Uhr
Tel. 0 15 15 25 71 690
Anrufbeantworter wird täglich abgehört
Unterstützen Sie basta!
basta! e.V.
Verein gegen den
sexuellen Missbrauch
an Mädchen und Jungen

Spendenkonto
Sparkasse Düren
IBAN
DE58 39550110 0000 667493

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